23 | 06 | 2017

Informationen

Was macht der VDSL?

Der Verband Deutscher Spieliotheken/Ludotheken e.V., abgekürzt auch „VDSL“ genannt (unter diesem Namen seit 2005), wurde 1974 bereits als Bundesarbeitsgemeinschaft Deutscher Spieliotheken e.V. (BDS) gegründet.
Der vorrangigste Zweck des Verbandes ist die Förderung des Kulturgutes Spiel, und in direkter Konsequenz die Betreuung und Förderung von Einrichtungen, die Spielmittel verleihen, Spielveranstaltungen organisieren und spielpädagogisch beratend tätig sind.
Im Norden Deutschlands ist die Bezeichnung "Spieliothek" ein Begriff, im Süden und Osten findet man eher den Namen "Ludotheken".

Definition Ludothek/ Spieliothek

Spieliotheken / Ludotheken sind Einrichtungen mit einer benutzbaren geordneten Sammlung von Tischgesellschaftsspielen und weiteren Spielmitteln für Jung und Alt. Sie bieten den Service, miteinander und gemeinsam „ins Spiel zu kommen“. Sie fördern Sozial-, Bildungs- und Integrationskompetenzen, Kommunikationsfreudigkeit und Geselligkeit, Teamgeist und Kreativität, strategisches Denken, Sprachkompetenz und vieles mehr.
Die Angebotspalette ist vielschichtig und reicht von Spielen vor Ort, über Spielveranstaltungen unterschiedlicher Art und Größe, über Brett- und Kartenspiel-Turniere, bis zu Weiterbildungsangeboten.
Das Angebot richtet sich an alle interessierten Bevölkerungsschichten, an Schulen, Tageseinrichtungen und alle Gruppierungen, die am Spiel interessiert sind.
Neben traditionellen Brett- und Kartenspielen können in manchen Spieliotheken / Ludotheken auch Spiele für den Garten, Spielfahrzeuge und andere Spielsachen wie z.B. Themenkisten zu Kindergeburtstagen ausgeliehen werden.

Interview von Sebastian Wenzel

Am Rande des Geschehens des Symposiums in Berlin gab es ein Interview von Sebastian Wenzel mit dem VDSL-Vorstand zum Thema Spieliotheken und Ludotheken in Deutschland.

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